2018: USA

Urlaubsbilder – Teil 3

USA

vom 09.09.2018 bis 03.20.2018

12.09.2018 – Mittwoch
Heute habe ich Seattle verlassen und bin Richtung Norden nach Everett zu Boeing und hab mir das „Future of Flight Aviation Center“ angesehen und die „Boeing Tour“ gemacht. Auf der Tour durch die Werkshallen war Fotografieren leider verboten. Danach ging es weiter nach Burlington zu den Prime Outlets. Dort habe ich bei Nike eingekauft. Weiter nordwestlich nach Anacortes, einem kleinen Ort mit alter Downtown (fast wie eine Westerncity). Hier habe ich das letzte Zimmer in einem günstigen Motel ergattert, bin noch etwas spazieren gefahren bis zum Nachbarort Alexander Beach und dann noch etwas durch den Ort gelaufen.

Das „Future of Flight Aviation Center“ ist eine Luftfahrtmuseum am Flughafen Paine Field in Mukilteo, nördlich von Seattle. Hier startet die Boeing Tour zu den Werkshallen, wo die Modelle 747, 767, 777 und 787 gebaut werden. Das Museum selbst hat eine Fläche von ca. 2600 m2 mit wechselnden Ausstellungen (wurde gerade umgebaut).

13.09.2018 – Donnerstag
Ich bin zu früh aufgestanden… Leider hat es dann auch noch leicht zu regnen begonnen, später aber aufgehört. Ich bin dann zuerst zu „Island Adventures Whale Watching“ und hab eine Walbeobachtungstour gebucht. Da das Boarding erst für 11 Uhr anstand, bin ich erst noch Frühstücken gegangen (in einem kleinen Café im Saloon-Stil in der Altstadt). Danach bin ich noch zum Fähranleger und hab da zugesehen. Um 11 bin ich dann auf‘s Boot zum Whale Watching. Das Schiff war ein nagelneuer Katamaran. Es ging weit auf’s Meer hinaus, sogar über die kanadische Grenze. Zuerst gab es auf dem Hinweg nur ein paar Robben zu sehen, dann aber viele Schwertwale (Orcas) und auch zwei Buckelwale. Leider nicht soooo nah. Auf dem Rückweg gab es noch einen Weißkopf-Seeadler zu sehen. Das Schiff war dann später zurück als geplant und ich bin in Richtung North Cascades NP weiter gefahren. Zwischen Rockport und Marblemount habe ich ein kleines Motel gefunden und dort eingecheckt. In der Ecke gab es ein Weingut!

14.09.2018 – Freitag
Am Morgen strömender Regen. Der Regen hielt den ganzen Tag im North Cascades National Park bei 10-12 Grad, war aber nicht mehr so stark. Nur mittags kam mal kurz die Sonne raus. In Newhalem bin ich den „Trail of the Cedars Natural Walk“ entlang gelaufen. Dann weiter zum „Gorge Power House“ und zu den „Ladder Creek Falls“. Den „Gorge Dam“ habe ich vom „Gorge Overlook Trail“ aus fotografiert, ebenso die in der Nähe liegenden „Gorge Creek Falls“. Weiter zum „Diablo Lake“ und „Diablo Lake Overlook“. Den „Ross Lake Trail“ bin ich bis zum Staudamm runter gelaufen und danach noch den „Happy Creek Forest Walk And Falls Trail“. Bis zum Wasserfall „Happy Creek Falls“ habe ich es nicht geschafft, ich dachte der Weg hört nicht mehr auf und der Regen hat seinen Teil dazu beigetragen, dass ich dort umgekehrt bin. Am „Ross Lake Overlook“ habe ich nochmal angehalten und dann war der Park auch schon zu Ende. Über den „Washington Pass“ mit beeindruckenden Ausblicken ging es dann weiter nach Winthorp, einem Ort im Wildwest-Stil. Dort habe ich noch Kaffee getrunken und einen Muffin gegessen. Nachdem es noch zu früh war, bin ich weiter gefahren und hab die Semi-Ghosttown Monse gesucht und auch gefunden. Diesen 30 km Umweg hätte ich mir sparen können! Im nächsten Ort gab es kein Motel, also bin ich gleich bis nach Coulee City gefahren und habe dort ein Motel gesucht und gefunden. Nach dem Abendessen habe ich mir die Lasershow am Staudamm angesehen.

Der North-Cascades-Nationalpark im Norden des US-Bundesstaats Washington an der Grenze zu Kanada umfasst ca. 2045 Quadratkilometer im Hochgebirge der namensgebenden Kaskadenkette, einem Gebirgszug vulkanischen Ursprungs. Sein höchster Punkt ist der Goode Mountain mit 2806 m. Das Bild des Gebirges ist durch über 300 Gletscher geprägt, der Park ist daher das am stärksten vergletscherte Gebiet der USA außerhalb Alaskas. Nur die Hochlagen gehören zum nahezu durch den Menschen unbeeinflussten Nationalpark, das Tal des Skagit Rivers mit seinen drei Stauseen ist als Ross Lake National Recreation Area ausgewiesen und teilt den Nationalpark in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Infrastruktur gibt es nur in der National Recreation Area, der Nationalpark selbst ist nicht erschlossen. Daher ist er der am wenigsten besuchte Nationalpark der Vereinigten Staaten außerhalb Alaskas.


Letzte Änderung: 08.05.2026