2006: Frankreich

Urlaubsbilder – Teil 4

Frankreich

03.10.2006
Das Frühstück gab es heute in Frejus am Strand. Das römische Amphitheater war noch geschlossen, daher haben wir es nur von außen besichtigt. Ebenso die Reste eines römischen Aquädukts.
Die Weiterfahrt führte über die malerische Küstenstraße nach Cannes. Dort sind wir an der Uferpromenade spazieren gegangen haben einen Kaffee geschlürft und nach einem bisschen Bummeln durch die Altstadt und Flanieren über die Uferpromenade (mit dem Auto) ging es weiter nach Antibes. Dort haben wir nur das Fort Carre von Außen besichtigt und sind dann nach Nizza aufgebrochen.
Nachdem wir vor Nizza schon ein Hotel suchen wollten und außer den Airporthotels kein schönes kleines Hotel fanden sind wir in die Berge nach Vence gefahren und haben wieder im Parc Hotel eingecheckt. Abends waren wir kurz in der Altstadt, da war aber nix los. Das Abendessen gab es im Restaurant Scampi (französisch – Martin isst schon wieder Fisch!).
Absacker in einer Kneipe, die dann auch um 21.30 Uhr zu machte.

Fréjus ist eine Stadt im Südosten Frankreichs, sie liegt an der Mittelmeerküste nordöstlich der gemeinsamen Mündung des Argens und des Reyran. Fréjus ist die größte Gemeinde im Osten des Départements Var.

Fréjus war in der Antike der Hauptort der Oxibier. Später gründeten Phokäer aus Marseille hier eine Stadt, deren Name nicht bekannt ist. Caesar veranlasste die Vergrößerung des Hafens und die Schaffung eines Marktes, der dann Forum Julii genannt wurde. Die Bezeichnung des Marktes wurde schließlich der Ortsname, der sich bis heute abgeschliffen erhalten hat.

Der Kaiser Augustus erhöhte die Bedeutung des Ortes, als er hier die Colonia Octaviorum für die Veteranen der Legio VIII Augusta einrichtete und den Hafen (laut Strabon als navale Caesaris Augusti) erneut vergrößerte. Aus dieser Zeit stammen auch die heute noch teilweise erhaltenen Bauwerke: Amphitheater, Aquädukt, Leuchtturm, Thermen etc.

Mit der Versandung des Hafens einher ging der Niedergang der Stadt, deren römische Altstadt bei einer Invasion der Sarazenen 940 weitgehend zerstört wurde.

Weiterfahrt über die Küstenstraße über Saint Raphael

Entlang der Küste am Kap Roux

Cannes (okzitanisch Canas, von lateinisch canna für Schilf) ist eine Stadt mit 70.829 Einwohnern. Die Einwohnerprognose geht von einem starken Bevölkerungswachstum auf 87.000 Einwohner bis 2010 aus.

Vom Mittelalter bis ins frühe 19. Jahrhundert war Cannes ein Fischerdorf. In den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts kamen französische und ausländische Adlige in die Gegend und bauten Ferienhäuser. Bis heute ist die Stadt ein Treffpunkt der Reichen und Schönen und hat sich einen mondänen Charakter erhalten. Inmitten des Badeortes Cannes befindet sich die Flaniermeile Boulevard de la Croisette. Die Croisette wurde im Jahre 1850 nach dem Vorbild der Promenade des Anglais in Nizza angelegt. Der Boulevard hat eine Länge von zwei Kilometern und endet im Osten am Pointe Croisette, von wo aus man einen Blick über die gesamte Promenade hinweg auf das Festspielhaus hat. Shops, Boutiquen, Restaurants und Bars wechseln sich ab. Auch drei Casinos und der Palais des Festivals et des Congrès, in dem das Internationale Filmfestival stattfindet, befinden sich hier. Viele der größeren Hotelketten führen ein Hotel an der Croisette, darunter InterContinental (Carlton), Hilton und Mercure. Nicht nur während der Festspiele kann man hier zahlreiche Prominente antreffen. An der Promenade befinden sich kleine Parks, die Promenade selbst ist palmengesäumt. Direkt unterhalb findet man die Plage de la Croisette, einen breiten Sandstrand.

Fort Carré
Ein Highlight von Antibes ist das Fort Carré am Hafen. Die Festung wurde 1553 auf einem kleinen Hügel hinter dem Hafen erbaut, um die Stadt und den Hafen zu verteidigen. Sie wurde von Vauban um 1680 erweitert und auch im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert. Heute steht Fort Carré unter Denkmalschutz und ist zur Besichtigung freigegeben. Diese lohnt sich auch deshalb, weil man von der Festung aus einen guten Ausblick auf den Hafen und die dahinterliegende Altstadt hat.

In der Altstadt von Vence

04.10.2006
Nach einem morgendlichen Kaffee ging es weiter nach Nizza. Dort sind wir die Avenue des Anglais entlang und zum Parc du Chateau gelaufen. Dann zum Hafen und in die Altstadt. Nach einem Kaffee und Crêpes in der Cours Saleya gab es einen Bummel über den Wochenmarkt und natürlich mussten wir auf der Avenue des Anglais flanieren (zu Fuß und mit dem Auto).
Nachmittag dann Weiterfahrt nach Èze und La Turbie über die Straße La Moyen Corniche.

Nizza ist eine Hafenstadt in Südfrankreich, in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur unweit der Grenze zu Italien. Nizza ist Sitz der Präfektur des Départements Alpes-Maritimes. Zusammen mit 23 umliegenden Gemeinden bildet Nizza die Communauté d’agglomération de Nice-Côte d’Azur. Nizza ist nach Marseille die zweitgrößte Stadt der provenzalischen Region PACA und die fünftgrößte Stadt Frankreichs. Bevölkerung ca. 350.000 Einwohner, Bevölkerung mit Umland: ca. 930.000 Einwohner. Durch die geschützte Lage ist Nizza auch im Winter einer der wärmsten Orte an der französischen Côte d’Azur. Zu erwähnen ist, dass Nizza keinen Sandstrand, sondern einen Steinstrand besitzt.


Letzte Änderung: 21.03.2011