Urlaubsbilder – Teil 5

USA
vom 09.09.2018 bis 03.20.2018


Staat: Montana
Beiname: Treasure State (Schatz-Staat)
Kürzel: MT
Hauptstadt: Helena
Staatsmotto: Oro y Plata (spanisch: Gold und Silber)
Lage: Montana liegt im Nordwesten der USA und ist der viertgrößte Bundesstaat. Er ist geringfügig größer als Deutschland, besitzt aber nur rund 1,1 Millionen Einwohner. Im Norden grenzt Montana an die kanadischen Provinzen British Columbia, Alberta und Saskatchewan, im Osten liegen die US-Bundesstaaten North Dakota und South Dakota, im Süden Wyoming sowie im Südwesten und Westen Idaho. Der Name „Montana“ leitet sich wahrscheinlich von dem spanischen Wort montaña, vielleicht aber auch vom lateinischen montanus (beides zu Deutsch: „Berg-“, „bergig“, „gebirgig“) ab.
Städte: Größte Stadt ist Billings, weitere Städte sind Bozeman, Butte, Great Falls, Glasgow, Havre, Helena, Kalispell, Miles City und Missoula.
Einwohner: ca. 1,1 Millionen
Fläche: 380.838 km² (~ Deutschland)
Erzeugnisse: Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Heu, Hafer.
Sonstiges: Höchster Punkt: Granite Peak im Park County mit 4.362 m.
16.09.2018 – Sonntag
Heute war ein heftiger Tag. Bis zum Nachmittag Regen. Zuerst habe ich im Hotel gefrühstückt und bin dann zum Westeingang des Glacier National Park gefahren. Dort musste ich feststellen, dass die „Going to the Sun Road“ kurz nach dem Parkeingang bis zum Pass aufgrund eines Waldbrands gesperrt war. Auch die westliche Seite vom „Lake McDonald“ war gesperrt. Daher mussten zwei geplante Wanderungen ausfallen. Ich bin also zuerst nach Apgar am „Lake McDonald“ und habe dann beschlossen, um den NP rum zu fahren und vom Osteingang rein zu fahren. Das war ein ziemlicher Umweg, brauchte aber genau so viel Zeit wie die zwei ausgefallenen Wanderungen. Ich bin dann vom Osten her über teils recht abenteuerliche Straßen bis zum „Logan Pass“ gefahren (ab da war die Sperre), das Ganze bei strömendem Regen und oben am Pass bei Schnee und 2°C. Die Wanderung am Pass musste daher auch entfallen. Ich bin dann wieder zurück Richtung Osteingang des Parks und dabei zu den „St. Mary Falls“ gewandert, zur „Sunrift Gorge“ und den „Baring Falls“. Das Wetter wurde dann immer besser und es kam die Sonne raus. Dann bin ich Richtung Helena weiter gefahren und hab es auch bis Helena geschafft (aber auch nur weil unterwegs kein Motel zu finden war). In Helena habe ich ein Motel gefunden, dort eingecheckt und bin dann gleich zum Abendessen zu Applebee’s. Diesmal gab es ein leckeres Steak (das brauchte ich).

Der Glacier-Nationalpark im Hochgebirge der Rocky Mountains liegt im Norden des US-Bundesstaats Montana an der Grenze zu Kanada auf einer Fläche von 4.100,8 km². Der höchste Punkt des Parks ist der Mount Cleveland mit 3190 m. Die verschiedenen Ökosysteme des Parks sind nahezu ungestört. Er wurde am 11. Mai 1910 unter Schutz gestellt und dient wegen seiner langen Forschungsgeschichte als Referenzgebiet für die Erforschung der Klimageschichte und der globalen Erwärmung. Er ist seit 1976 ein Biosphärenreservat. Der Glacier-Nationalpark bezieht seinen Namen von der durch Vergletscherung während des Eiszeitalters geprägten Landschaft. Die heute im Park liegenden Gletscher haben nur einen Bruchteil der ehemaligen Fläche und gehen infolge der auf den Klimawandel zurückzuführenden weltweiten Gletscherschmelze seit etwa 1850 massiv zurück. Besucher: ca. 2,5 Millionen/Jahr.














Rückweg Richtung Osten






































Auf dem Weg nach Helena






17.09.2018 – Montag
Heute war Westernstadt und Ghosttown-Tag. Zuerst bin ich nach Marysville. Das war ok aber nix Besonderes. Dann zur Gosttown Elkhorn. Der Weg dorthin war eine 14 km lange Schotterstrecke, aber der Ort bzw. die Gebäude waren sehenswert. Weiter zur Ghosttown Pony. Das Navi wollte mich über eine Privatstraße schicken. Ich habe aber umgedreht, als ich mitten in einer Kuhherde stand und hab einen anderen Weg dahin gesucht und gefunden. Hier gab es auch noch einige Originalgebäude zu sehen. Als nächstes lag die Westernstadt Ennis auf dem Weg. Die war nicht ganz so schön wie Winthorp ein paar Tage vorher, aber ok. Ich habe dort noch einen Kaffee getrunken und einen Kuchen gegessen (es gab wieder keinen Cheesecake). Von dort war es ein Katzensprung nach Virginia City, einer restaurierten Goldgräberstadt. Die Hauptstraße besteht fast nur aus Originalgebäuden, z.T. kann man die innen ansehen, z.T. sind Läden, Restaurants und Galerien drin (zum Großteil aber bereits saisonal geschlossen). Von dort waren es nochmal 5 km nach Nevada City. Das ist eine Ghosttown ohne Einwohner und gleichzeitig eine Sammlung historischer Gebäude als Freilichtmuseum. Viele der alten Gebäude waren Kulisse in Western (Sacketts, White Buffalo usw.). Die Saison war bereits vorbei und das Gelände deshalb geschlossen. Ich bin dann Richtung Yellowstone NP weiter gefahren mit einem kurzen Stopp am „Earthquake Lake“. Direkt in West Yellowstone habe ich kein Hotelzimmer bekommen, aber ein paar Kilometer weiter für über 200$ pro Nacht!




































Letzte Änderung: 11.09.2026